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Lotte Laserstein: Abend übere Potsdam, 1930, Neue Nationalgalerie Berlin
Lotte Laserstein: Abend übere Potsdam, 1930, Neue Nationalgalerie Berlin

Der Tempelhofer Kunst- und Kulturverein
lädt ein zur
Führung durch die Ausstellung
„Die Kunst der Gesellschaft-
1900–1945. Sammlung der Nationalgalerie“
in der Neuen Nationalgalerie
am Dienstag, den 24. Mai 2022, 16:30 Uhr
Treffpunkt 16:15 Uhr, Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin

Die Neue Nationalgalerie präsentiert nach sechs Jahren sanierungsbedingter
Schließung erstmals wieder die Hauptwerke der Klassischen Moderne aus der
Sammlung der Nationalgalerie. „Die Kunst der Gesellschaft“ zeigt circa 250
Gemälde und Skulpturen aus den Jahren 1900 bis 1945, unter anderem von
 Otto Dix, Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner, Lotte Laserstein und Renée
Sintenis.
Die in der Ausstellung versammelten Kunstwerke reflektieren die gesellschaft-
lichen Prozesse einer bewegten Zeit: Reformbewegungen im Kaiserreich, Erster
 Weltkrieg, „Goldene“ Zwanziger Jahre der Weimarer Republik, Verfemung der
Avantgarde im Nationalsozialismus sowie Zweiter Weltkrieg und Holocaust
spiegeln sich in den Werken wider. Über eine reine Geschichte der Ästhetik
hinaus führt die Sammlung eindrücklich den Zusammenhang von Kunst und
Sozialgeschichte vor Augen. Dabei bietet der offene Grundriss der ikonischen
Architektur von Mies van der Rohe vielfältige Perspektiven auf die unterschied-
lichen Strömungen der Avantgarde.

Der Tempelhofer Kunst- und Kulturverein
lädt ein
zur  Kulturhistorischen Wanderung
Vom Breitscheidplatz zum Amtsgericht –
Die Kantstraße
am Sonntag, 19. Juni 2022, 14.00 Uhr
geführt von
Hermann-Josef Fohsel
Treffpunkt: Breitscheidplatz Upper West-Hochhaus

Nirgends sieht man so viele studierende Mal- , Sing- und Musikweibchen herumlaufen als in der Kantstraße“, so ein Anwohner, der „deutsche Zola“, Max Kretzer.
Wohl keine andere Straße in Berlin vereint so viele verschiedene Nationen wie die Kantstraße. Auf knappen 2,5 Kilometern macht die Straße im mehrere Transformationen durch: vom edlen Shopping-Boulevard zum panasiatischen Schmelztiegel bis zum gut-bürgerlichen Ende am Amtsgerichtsplatz. Begleitet werden wir dabei unter anderem vom chinesischen Ministerpräsidentem Tschou En Lei sowie der Urmutter der 68er Boheme, schauen kurz bei der K I vorbei und  lassen uns von Herta Heuer verwöhnen. Den hier anssäsigen militärischen Adel lassen wir bei unserer Wanderung  links liegen. Dafür werfen wir einen kurzen Blick in das ehemalige Frauengefängnis.
Kostenbeitrag: TKK-Mitglieder frei
Gäste 5 Euro.